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Hyänen

Die Tüpfelhyänen werden häufig als Aasfresser geächtet, obwohl die Tiere eben auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht in den Naturparks leisten. Hyänen haben die kräftigsten Zähne und Kiefer aller Tierarten und können sogar die Knochen grosser Beutetiere durchbeissen. Wenn sie in grösseren Rudeln auftreten, beschränken sich Hyänen aber nicht immer auf das Beseitigen von Tierkadavern, sondern jagen auch Lebendtiere. Antilopen gehören dann zur bevorzugten Beute. Auch dem Menschen können sie prinzipiell gefährlich werden.

Hyänen leben in kleinen Rudeln, die meist von einem Weibchen angeführt werden. Selten gehören mehr als 10 Tiere zu einer Gruppe. Ihre Reviere grenzen sie durch Harn- und Kotmarkierungen ab. Mitglieder anderer Gruppen werden daraus vertrieben.

Junge Hyäne
Hyäne

Tüpfelhyänen sind Nachttiere. Den grössten Teil des Tages verbringen sie in Erdlöchern. Auch die Jungtiere halten sich lange Zeit in diesen Höhlen auf. Sie werden bis zum Alter von einem Jahr gesäugt und beginnen erst Fleisch zu fressen, wenn sie - im Alter von ungefähr neun Monaten - erstmals mit den erwachsenen Tieren auf Jagd gehen.

Wildparks: Am besten zu beobachten im Kruger Park, im Kalahari Park und in Etoscha.
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