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Vryheid (AbaQulusi) in der Battlefields Region von KwaZulu-Natal


Die Anfänge der kleinen Stadt Vryheid reichen auf das Jahr 1884 zurück. Nach Ende des Anglo-Zulu Kriegs sicherte eine Gruppe Voortrekker - unter Führung von Lucas Meijer - dem Zulu König Dinizulu militärischen Schutz zu. Im Gegenzug bekamen die Buren beträchtliche Ländereien, so dass sie hier wenig später ihre "Nieuwe Republiek" ausriefen, mit Vryheid als Hauptstadt und Lucas Meijer als Präsident. Die Republik bestand bis zum Jahre 1888 und wurde dann Bestandteil der Zuid-Afrikaanse Republiek.

Vryheid ist heute ein gemütliches, afrikaans geprägtes Landstädtchen mit rund 70000 Einwohnern. Es gehört zur AbaQulusi Kommune. Etliche historische Gebäude im Ortszentrum - wie das "Lucas Meijer House", der "Old Raadsaal" (Ratskammer), das "Old Fort" oder der "Landdrostkantoor" (Magistratssitz) - erinnern an die Vergangenheit des Orts. Die meisten Häuser liegen in der Landdrost Street, wo man auch das heimatkundliche Museum, das "Nieuwe Republiek Museum" findet, das eine ausgezeichnete Sammlung von Requisiten zur Geschichte von Vryheid beherbergt.

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Vryheid liegt am Ostrand der sogenannten "Battlefields". Diese Region im Nordwesten der Provinz KwaZulu-Natal war einst Schauplatz zahlreicher historischer Schlachten. Hier fanden die entscheidenden Auseinandersetzungen statt, zunächst zwischen Voortrekkern und Zulus, dann zwischen Engländern und Zulus und zum Schluss zwischen Buren und Engländern. Vor allem geschichtsinteressierte Briten, Amerikaner und Südafrikaner besuchen gern die alten Schlachtfelder und Denkmäler. Kundige Führer erzählen detailliert von den tragischen Höhepunkten der südafrikanischen Kolonialgeschichte, und immer wieder gibt es aufwendige "Re-enactments", in denen Schlachten nachgespielt werden.

kambulakAuch in der Umgebung von Vryheid liegen einige solcher historischen Schlachtfelder, sowohl aus dem Anglo-Zulu Krieg als auch aus den Burenkriegen.

Detaillierte Besucher-Informationen und Unterkunft: INFO Seite


Links: Nieuwe Republiek Museum. Rechts oben: Blick auf Vryheid. Rechts unten: Kambula Battlefield.
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