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Pongola Nature Reserve im Zululand


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pongolafishingas Pongola Nature Reserve - in Zulu uPhongolo Nature Reserve genannt - liegt am nördlichen und östlichen Ufer des Pongolapoort Dams. Noch Ende des 19ten Jahrhunderts gab es in der weiten afrikanischen Savannen-Landschaft riesige Herden von Antilopen, Zebras, Giraffen, Nashörnern, Büffel und Elefanten. Auch gab es Löwen und andere Grosskatzen in grosser Zahl. Präsident Paul Kruger proklamierte das Gebiet darum im Jahr 1894 als Naturschutzgebiet. Durch die Wirren des Burenkriegs wurde das Vorhaben jedoch nicht realisiert. Stattdessen übernahmen Farmer das Land. Sie töteten in den Folgejahren nahezu alles Wild, in der irrtümlichen Annahme, dadurch die durch die Tsetse-Fliege übertragene Schlafkrankheit ausrotten zu können.

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Links oben: Angler mit Tigerfish Darunter: Giraffen im Phongolo Nature Reserve Rechts oben: Pongola Nature Reserve Panorama.
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1970 wurde der Staudamm errichtet, der den Pongola Fluss staut. Der Stausee sollte der Bewässerung von Zuckerrohrplantagen in der Region dienen. Rund 17000 Hektar des Landes wurden darum geflutet. Ein Teil des ursprünglichen Reservats wurde 1979 zum Naturschutzgebiet erklärt.

Heute gibt es wieder einen beträchtlichen Wildbestand im Park, der im wesentlichen aus Akazien-Buschland besteht, das zum See hin sanft abfällt. Besonders auffällig ist die grosse Giraffen-Population. Doch man sieht auch Breitmaul-Nashörner, Gnus, Kudus, Impalas, Nyalas, Burchell und Berg-Zebras, Büffel sowie Elefanten im Park. Im - relativ flachen - See leben zahlreiche Flusspferde und Krokodile.

Grösste Attraktion in dem entlegenen Naturpark sind jedoch die Tigerfische im See, die alljährlich passionierte Angler aus ganz Südafrika nach Pongola locken. Der Tigerfish (Hydrocynus vittatus) - auch "Striped Water Dog" genannt - ist ein Süsswasserfisch, der in vielen Flüssen und Seen in Zentralafrika sowie im nördlichen Teil Südafrikas heimisch ist. Der Fisch hat kraftvolle Kiefer mit sehr scharfen Zähnen. Er ist ist extrem guter Kämpfer, und es verlangt vom Angler grosses Geschick, ihn anzulanden. Geangelt wird vorzugsweise im September und Oktober, wegen der Flusspferde und Krokodile an den Seeufern fast ausnahmslos vom Boot aus.

Detaillierte Besucher-Informationen und Unterkunft auf der INFO Seite.
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