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Tembe Elephant Park in KwaZulu-Natal


eleskelettBis vor rund 30 Jahren gab es im Grenzgebiet zwischen Mozambique und dem nördlichen Teil von KwaZulu-Natal - damals "Maputaland" genannt - grosse Herden freilebender Elefanten. Sie wurden jedoch stark gewildert und insbesondere während des Bürgerkriegs in Mozambique als Nahrungsquelle benutzt. Restbestände flohen in die dichten Wälder des heutigen Reservats, das 1983 gegründet wurde. Da die Elefanten anfangs sehr aggressiv auf Menschen reagierten, konnte der Park erst 1992 für Besucher geöffnet werden.

Heute leben rund 180 Elefanten in dem rund 30000 Hektar großen Wildreservat, das in der Übergangszone zwischen Tropen und Subtropen liegt. Der Park ist insgesamt sehr reich an Wild. Ausser den "Big Five" - Elefanten, Büffel, Nashorn, Löwe und Leopard - gibt es Zebras, Giraffen, Hyänen, Flusspferde und zahlreiche Antilopenarten, vom Kudu bis hin zum Suni, einer der kleinsten Antilopen. Rund 340 Vogelarten wurden in Tembe registriert.

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Links oben: Schädel eines Elefanten. Links unten: Elefanten am Mahlasela Wasserloch. Rechts oben: Tembe Elefant. Rechts unten: Sandiger Weg im Tembe Park.
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Das Buschland ist zum Teil sehr dicht und bewaldet, der Boden tief sandig. Es gibt jedoch auch offene Savannen-Landschaften und sumpfige Flächen.

Das Land - rund 30000 Hektar - gehört den Tembe, einem Stamm des Tonga Volks, das hier seit Jahrhunderten siedelt. Die sehr freundlichen und aufgeschlossenen Tembe verwalten das Reservat gemeinsam mit der staatlichen Naturschutzbehörde Ezemvelo KZN Wildlife.

tembewegBesucher können den Park im eigenen Fahrzeug erkunden, jedoch ist dies nur mit einem Geländewagen möglich, da alle Wege sehr weich und sandig sind. Insgesamt sind die Möglichkeiten, Wild im Park zu beobachten, sehr gut. Besonders am Mahlasela Hide - einem geschützten Unterstand an einem Wasserloch - herrscht ein ständiges Kommen und Gehen von Wildtieren.

Detaillierte Besucher-Informationen und Unterkunft: INFO Seite
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